Unsere grundgedanken

Wir, Martina und Roy, gehen davon aus, dass alle Probleme von Menschen ursächlich geistig-seelischer und feinstofflicher Natur sind, auch sämtliche körperlichen Probleme und Beschwerden. Das bedeutet, dass es vor allem Probleme des Denkens und Fühlens sind. Auch frühere Kindheitserfahrungen spielen eine große Rolle.

 

Wir gehen von einem Menschenbild aus, das den Menschen als Gestalter seiner eigenen Wirklichkeit sieht. Der Mensch ist kein „Opfer“ von Zufällen, Pech oder Glück. Durch unser Denken, Fühlen, Sprechen und Handeln erschaffen wir  unsere Gesundheit, unsere Beschwerden, Glück oder Unglück. Wir erschaffen alle Ereignisse und auch alle Beziehungen selbst, sowohl die angenehmen, wie auch die unangenehmen. Die meisten Menschen jedoch übernehmen hierfür keine Verantwortung und klagen andere Menschen oder das Schicksal (die Gesellschaft, das System, den Arbeitgeber, etc.) dafür an. Das verstärkt Leiden und Mangelzustände jeglicher Art.

 

Die meisten Grundgedanken und Überzeugungen über uns, über andere und über das Leben denkt "es" in uns völlig unbewusst. So fällt es uns schwer, die Zusammenhänge zwischen unseren verurteilenden Gedanken und dem, was sich in unserem Leben zeigt, wahrzunehmen. Ohne jede Übertreibung kann man sagen: Der Mensch weiß im Allgemeinen nicht, was er tut, weil er es völlig unbewusst tut. Infolge dessen tut sich der Mensch das größte Leid selbst an. Er ist deshalb jedoch nicht 'schuld', denn jemandem, der nicht weiß, was er tut, kann keine Schuld angelastet werden. Dennoch ist er ursächlich verantwortlich für seinen Weg, da er unbewusst Ursachen gesetzt hat, die später ihre Wirkung zeigen müssen.

 

Durch  verurteilende statt verbindende Gedanken erzeugten wir als Kind bereits eine Fülle von unangenehmen Emotionen wie Angst, Scham, Schuld, Wut, Trauer und andere, und übernahmen solche zudem von Mutter, Vater oder anderen nahe stehenden Personen.

Da wir keine Anleitung erhielten zum freien Ausdruck und Fühlen und Verwandeln von Emotionen, unterdrückten und verdrängten wir diese. Und so belasten diese unseren feinstofflichen Gesamtkörper von Jahr zu Jahr mehr und mehr. Nach drei oder vier Jahrzehnten spätestens führen sie dann zu Beschwerden und Krankheiten des physischen Körpers und verursachen ebenso die meisten zwischenmenschlichen Konflikte.

 

Außerdem verstricken wir uns in Kindheit und Jugend, einer Zeit in der wir abhängig sind vom Willen, den Launen und der Entscheidungsmacht anderer (Eltern, Erzieher, Lehrer u.a.) mit diesen Personen. Diese energetischen Verstrickungen führen in späteren Jahren zu Konflikten im privaten und beruflichen Bereich. Solange solche Verstrickungen samt den damals entstandenen Verletzungen und Enttäuschungen nicht gelöst sind, müssen sie sich später auf den Bühnen des Lebens wiederholen.

 

Der Hintergrund für all diese Verstrickungen besteht letztlich in dem polarisierenden Gedanken der Trennung in Gegensätze. Wir trennen in gut/böse, falsch/richtig, Geist/Materie, Ich/Du, Wir/Gott usw. und erschaffen hierdurch eine Welt der Illusionen, die mit der Wirklichkeit nichts zu tun hat und nur zu Leid führen kann.

In diesem Retreat wird diese Trennung im Bewusstsein wieder aufheben und integrieren was zusammengehört, was EINS ist.

 

Auch die ungeklärten, meist in hohem Maße verstrickten Beziehungen zu den Ahnen nehmen in unserer Arbeit einen angemessenen Raum ein. Wir sind lebendiger Teil nicht nur eines Familien- sondern eines großen Ahnenfamiliensystems und nicht nur biologisch, sondern auch psychisch / seelisch in hohem Maße mit unseren Ahnen verbunden und verstrickt. Dies betrifft nicht nur die Großeltern-Generation. Alle Erfahrungen aller Männer und Frauen, die vor uns gelebt haben und aus deren Stamm wir 'abstammen', sind tief in unseren Zellen gespeichert.

 

Das besondere Anliegen von uns ist es, dass wir alle wieder zum selbst-bewussten, selbstverantwortlichen und verantwortungsvollen Schöpfer und Gestalter unserer eigenen Wirklichkeit werden. Und aufhören,  andere, allen voran unsere Eltern - für unser Schicksal verantwortlich machen. Sie haben ihr Bestes gegeben und konnten nicht anders. Dies in der Tiefe zu begreifen, macht es uns möglich, unsere Urteile über sie zurückzunehmen und neu über sie zu denken. Dies nennen wir 'Vergebung'. 

Neuorientierung

Unsere Seminare und Angebote richten sich insbesondere an Menschen, die an einer bestimmten Lebensstufe stehen mit Fragen wie "Wie soll es weitergehen? Was will ich eigentlich wirklich?" oder "Wer bin ich?" Diese Fragen stellen sich verstärkt in bestimmten Lebenskrisen, z.B. nach Trennungen, nach dem Verlust eines Partners, eines Kindes, eines Elternteils oder des Arbeitsplatzes und gehäuft im Alter zwischen Mitte Dreißig bis Mitte Fünfzig. An diesen "Schnittstellen" oder Wendepunkten (Wechsel) des Lebens geht es darum, Altes zu transformieren.

 

Wir gehen davon aus, dass in jedem Menschen alles Wissen enthalten ist, das er zur Bewältigung seiner Probleme und Krisen benötigt. Dieses Wissen bezeichnen wir als das 'Wahre Göttliche Selbst' jedes Menschen oder als das 'Herz-Wissen', zu dem jeder Mensch seine Verbindung aufnehmen und sich von ihm führen lassen kann, wenn er dies wünscht. Wir bieten  einen intensiven und hoch wirkungsvollen Ansatz zur Persönlichkeitsentwicklung der zugleich ein großartiger Erinnerungsprozess ist, der den Menschen wieder zu seinem Ursprung führt. Dies beruht auf einem spirituellen Denken, ohne dieses Denken irgendjemandem aufzudrängen. Sie akzeptiert jeden Menschen, so wie er ist und so wie er sich entscheidet.

 

Ganz gleich, was sich im Moment im Leben der Teilnehmer und Klienten als ‚Krise‘ oder Herausforderung zeigt an Körper oder Psyche, am Arbeitsplatz oder in der Partnerschaft, zwischen Eltern und Kindern oder mit anderen ‚schwierigen‘ Mitmenschen – hier erkennt der Betreffende die entscheidenden Muster und Ursachen, die er meist selbst unbewusst gesetzt hat, oft seit früher Kindheit. Und er leitet in diesen Tagen die entscheidenden Veränderungen ein, die ihn zu einem selbst-bewussten, sich selbst verstehenden und liebenden Schöpfer seines Lebens machen, der aufhört, sein Herz zu verraten und damit Schluss macht, es anderen Recht machen zu wollen.

 

In tiefgreifenden und sehr berührenden Meditationen begegnen die Teilnehmer und Klienten ihrem inneren Kind, ihrem Körper, inneren Figuren und anderen Schlüsselpersonen sowie den Männern und Frauen seiner Ahnenfamilie, deren Schicksale unsere Lebensläufe bestimmen, ohne dass wir es ahnen. In diesen Begegnungen lösen sie Verstrickungen, lernen zu verstehen und zu vergeben, durchfühlen lange verdrängte Gefühle und finden zu ihrem Herzen, dem Zentrum und der Quelle für Freude, Liebe und innerem Wissen. Sie lernen, ihr Leben und das Verhalten ihrer Mitmenschen aus einer völlig neuen Perspektive zu sehen und werden mit den Grundgesetzen des Lebens vertraut.